„Gesunde (Volks)Schule“

Es freut mich sehr, dass die EVOLUTIONSPÄDAGOGIK für das Schuljahr 2018/19 als mögliches Schwerpunktthema im Rahmen des Projektes der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse von den Volksschulen ausgewählt werden kann. Bei der Vorstellung der „Evo“ in der Zentrale der NÖ GKK für Niederösterreich ist die Thematik auf großes Interesse gestoßen und wurde somit in den Auswahlkatalog aufgenommen.

Das bedeutet, dass Volksschulen, die sich für den Schwerpunkt Evolutionspädagogik entscheiden im Rahmen von Workshops für Lehrer, separat auch für Eltern und gemeinsamer evolutionspädagogischer Turnstunden für die SchülerInnen vertraut gemacht werden mit den Zusammenhängen von bestimmten Bewegungen – Wahrnnehmung – Verhalten. Durch das Integrieren von bestimmten Bewegungsmustern entstehen neue Vernetzungen im Gehirn, das ganze System kommt mehr in Balance, was die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen (Lernen) positiv beeinflussen kann.

Ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe, als Trainerin im Auftrag der NÖGKK, denn
Leben (Lernen) = Bewegung

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Evolutionspädagogik auch für Erwachsene hilfreich

 

 

 

 

Bei dem Wort Pädagogik denken sehr viele an Schule, SchülerInnen, Lernen etc. , dabei hat diese Methode einen viel größeren Anwendungsbereich!

Es geht im Grund genommen immer darum, eingelernte „Gehirnmuster“ zu bearbeiten, indem man den Fokus der Wahrnehmung verändert und sich dadurch neue Vernetzungen im Hirn bilden können. Das verändert die Wahrnehmung des Betroffenen und erlaubt ihm dadurch, in Stresssituationen (z.B. Prüfungen) anders – sprich gelassener und überlegter –  zu reagieren.

Bis jetzt suchen überwiegend Eltern mit  Schul- oder auch Kindergarten-Kindern meine Praxis auf, die die unterschiedlichsten Themen beim Lernen oder auch im Sozialverhalten haben. Zunehmend arbeite ich aber auch mit Erwachsenen, da der Mechanismus der Blockade bei Situationen, die einem Stress machen, derselbe ist, nur heißt das Thema dann nicht „Lernblockade“, sondern z.B.

  • Führerscheinprüfung
  • Bewebungsgespräch
  • Angst, vor Menschen zu sprechen
  • Gespräch mit dem Klassenlehrer des Kindes oder mit dem Chef
  • Cholerisches Verhalten
  • Alles ist zuviel
  • Entscheidungsschwäche
  • Motivationsmangel
  • …. usw …

Das Prinzip der eingefahrenen Gehirnmuster ist dasselbe wie bei Kindern.
Bei Erwachsenen besteht noch die Möglichkeit, neben den klassischen Turnübungen mit dem Prinzip der 90 Grad Lösung zu arbeiten (kommt auf die Situation an).

Wer sich genauer damit beschäftigen möchte (im eigenen Interesse oder um das eigene Kind zu unterstützen bzw. als PädagogIn für die SchülerInnen oder auch einfach nur aus Neugierde), dem empfehle ich die Teilnahme an meinem Workshop

Evolutionspädagogik (erl)leben 
am 24. März 2018

nähere Infos finden Sie auf meiner Homepage.
Anmeldschluss ist der 21.3.2018.

 

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Neu: Stressmessungen mittels Biofeedback

heart and brain that walk hand in hand, concept of health of walking

Das Ziel evolutionspädagogischer Übungen ist es, den Stresslevel im Körper zu senken. Stress hat sehr viel zu tun mit Emotionen – da wir uns alle heute in bestimmten Situationen so verhalten, wie wir uns in der gleichen oder einer ähnlichen Situation schon früher einmal verhalten haben. Je emotional aufgeladener diese Situation war, umso präsenter ist das dazugehörige Muster in unserem Gehirn. Je öfter wir diese Situationen erleben und uns immer ähnlich verhalten, desto stärker wird das dazugehörige Muster im Gehirn. Oft trainiert – nennt man das dann irgendwann „Züge einer Charaktereigenschaft“, zb. ein eher ängstlicher Typ oder aufbrausender Typ ….

Und unsere Emotionen haben sehr viel mit unserem Herzen zu tun. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, das wir im Herzen ähnliche Nervenstrukturen haben wie im Gehirn (auch im Darm) – dh wir „denken“ auch mit unserem Herzen.Es ist sogar so, dass viel mehr Informationen vom Herzen zum Gehirn gehen als umgekehrt. Das blitzartige Erfassen einer emotionalen Situation passiert geringfügig schneller mit dem Herzen als mit dem Hirn, was zur Folge hat, dass Informationen über emotional sehr aufgeladene Situationen über den Kommunikationsweg des Sympathischen und Parasympathischen Nervensystems blitzschnell in das Gehirn geleitet werden und dort den Frontallappen des Gehirns außer Kraft setzen können, wenn das Gehirn momentan für das Überleben reflexartige Reaktionen für wichtiger erachtet als logisches Denken. (Blackout bei Prüfungen!) In Prüfungssituationen kann sich das so abspielen – und das nennen wir dann Stress.

DESHALB IST ES WICHTIG, DASS UNSER HERZ UND UNSER GEHIRN KOORDINIERT MITEINANDER ARBEITEN.
Inwiefern das zutrifft, kann jeder mittels Biofeedback-Messung schwarz auf weiß am Bildschirm mitverfolgen.
Dabei sieht man sofort seinen eigenen momentanen Stresslevel und kann danach gezielt beginnen, mittels Übungen diese Übereinstimmung von Herz und Gehirn zu verbessern – mit dem Ziel, in Zukunft bei herausfordernden Situationen gelassener bleiben zu können – was sich wiederum positiv auf die Denkfähigkeit auswirkt…

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Über mich

Doris Foto klein               Über mich

Alle Themen rund um den Menschen faszinieren mich schon lange:

wie funktionieren wir? wie ticken wir? warum ist manches so wie es ist?

Daher habe ich mich nach meiner Ausbildung an der Handelsakademie in der darauffolgenden Karenzzeit (3 Kinder: 24,16,14 Jahre) in den Richtungen weitergebildet, die mich wirklich interessiert haben:

  • Cranio Sacrale Impulsregulation
  • Physioenergetik (Kinesiologie)
  • Klangschalen (nach P. Hess)
  • Innerwise
  • Spagyrik
  • Evolutionspädagogik

Aufgrund meiner Ausbildungen sehe ich viele Dinge jetzt anders als früher und suche auch die Lösungen in anderen Bereichen wie früher. Das hat u.a. dazu geführt, dass ich heute ohne Asthma und Allergien leben kann und meine Kinder ohne Pseudokrupp und chronischer Bronchitis, was ermöglicht hat, dass heute ein toller Kater bei uns wohnen kann, was zuvor aufgrund meiner Allergien nicht möglich war …

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Besonders in Bann gezogen hat mich jedoch die  Evolutionspädagogik, wo heute auch mein Hauptaugenmerk liegt. Dieses Stufenmodell macht jedes menschliche Verhalten erklär- bzw. nachvollziehbar (ohne Wertung!) und bietet darüber hinaus auch einen konkreten Lösungsansatz für eine rasche positive Veränderung!

Lern- Schul- und Verhaltensthematiken nehmen heutzutage immer mehr Raum ein und ich möchte mit diesem Blog auch eine Plattform bereitstellen, wo über diese Themen diskutiert werden kann und ich Beiträge online stellen möchte, wo ich  spezielle Situationen aus Sicht der Evolutionspädagogik darstellen will, damit es leichter nachvollziehbar wird. Ich arbeite heute in eigener Praxis in Lichtenwörth hauptsächlich  mit Kinder mit Lernblockaden und Erwachsenen, die etwas in ihrem Leben ändern und eine andere Wahrnehmung der Dinge erreichen möchten …

Da ich mit meinem Blog ganz am Anfang stehe, freue ich mich über Feedback, Anregungen und Fragen …

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Was ist Evolutionspädagogik???

In der Evolutionspädagogik geht man davon aus, dass ein Mensch von der Geburt bis ca zum Alter von 4,5 Jahren alle Bewegungsmuster der Evolution, vom liegenden Fisch, über die Amphibie …. bis zum aufrecht gehenden Menschen, in 7 Stufen (Modell) nochmals durchläuft.

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In jeder dieser Entwicklungsstufen erwirbt der Mensch

  • spezielle Kompetenzen
  • spezielle Fähigkeiten
  • eine bestimmte Verhaltensbandbreite
  • und ein dazu passendes Bewegungsmuster

vom baby zum kleinkind

 

 

 

Wird eine Stufe nicht optimal integriert, so zeigt sich dies in Auffälligkeiten bezüglich Verhalten (träumt, hyper- oder hypoaktiv, scheu, agressiv, „kasperlhaft“, …..) und gleichzeitig in einer nicht optimalen Zusammenarbeit von linker und rechter Gehirnhälfte in Stresssituationen, den sogenannten „Lernschwierigkeiten“ – meistens in Mathematik, Konzentrationsschwierigkeiten uvm

Je nachdem in welcher Stufe die „Blockade“ sitzt, bewusst oder unbewusst, erreicht man eine Änderung im Verhalten oder dem Lernerfolg am besten über gezielte Körperübungen, die genau auf die jeweilige Blockade hin ausgetestet werden. Mithilfe der Kinesiologie ist es möglich, punktgenau die richtigen Übungen zu finden, weshalb die Evolutionspädagogik oftmals rasche Erfolge und Veränderungen bringt (1 – 5 Sitzungen). Ziel ist eine Reduktion des Stresslevels und eine damit einhergehende veränderte Wahrnehmung der Situation, die dann auch eine veränderte Reaktion auf diese Situation ermöglicht („Black out bei Prüfungen ….)

Da unser Gehirn lebenslang lernfähig ist, sind Änderungen in jedem Alter möglich und auch Erwachsene haben schon vielfach von den positiven Auswirkungen dieser Methode profitiert.

Nähere Infos auf meiner Homepage: http://www.doris-greiner.at

Ich freue mich über Reaktionen,  Fragen  zu diesem Thema oder auch zu bestimmten persönlichen Anliegen  ….

 

 

 

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